Refratechnik Casting - Biogene Kieselsäure

 
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18.05.2012 - 08:57 Uhr
 
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Refratechnik Casting

Biogene Kieselsäure

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Herstellung
Der Begriff biogene Kieselsäure, welche auch als Reisschalenasche bezeichnet wird, verdeutlicht den Ursprung des Produktes. Biogene Kieselsäure ist ein natürlicher, nachwachsender Rohstoff.
In modernen Biomassekraft-
werken werden Reisschalen qualitätskontrolliert als Energieträger genutzt. Dabei verbrennt dieser Rohstoff CO2-neutral. Das heißt, bei der Verbrennung wird nicht mehr CO2 freigesetzt, als die Reispflanze zuvor aus der Atmosphäre aufgenommen hat. Ein immer wichtig werdender Aspekt für die Rohstoffe der Zukunft.
 
Wärmeleitfähigkeit von NERMAT®
Eigenschaften
Biogene Kieselsäure ist chemisch sehr rein und besteht aus 94-96% SiO2. Dies bedingt den hohen Schmelzpunkt von ca. 1.650 °C. Bei der Herstellung verbrennen die flüchtigen Bestandteile, wobei aber die einzigartige, mikroporöse Struktur des SiO2 erhalten bleibt.

NERMAT® - SILIMAT®
Aus dieser Struktur resultiert sowohl die extrem niedrige Wärmeleitfähigkeit als auch das niedrige Schüttgewicht der Biogenen Kieselsäuren.
Je nach Herstellungsverfahren werden die Schüttgewichte
unserer Produkte eingestellt.

NERMAT® AF-V
~ 160 kg/m3
NERMAT® AF
~ 200 kg/m3
NERMAT® BF
~ 190-350 kg/m3
Anwendung
In der Summe bewirken alle diese Eigenschaften, dass biogene Kieselsäure das ideale und meist verwendete Abdeckmaterial in der Stahlindustrie ist.

Seit 30 Jahren ist NERMAT® AF das klassische Abdeckmaterial für die thermische Isolierung der Stranggussverteiler und Gießpfannen und hat weltweit Standards in Qualität und Wirtschaftlichkeit gesetzt.

SILIMAT® G ist die kohlenstoffarme Variante. Diese weiße biogene Kieselsäure wird besonders bei der Erzeugung von ULC-Güten mit Kohlenstoff-
gehalten < 25 ppm eingesetzt. Aber auch im Blockguss für die Isolierung der Köpfe und als Rohstoff werden NERMAT® AF und SILIMAT® G verwendet.
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